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    S. 00000061 S.1 RECHNUNG 01.01.99-31.01.99 V. HAUS BUNGEROTH BZGL RECHNUNG

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    (C) S. 00000063 FAXBEST. SCHREIBEN AN HAUS BUNGEROTH Sun 07.02.99


  • SCHREIBEN AN HAUS BUNGEROTH Sun 07.02.99

    eIII.I50116090090114
    DATEI::/u/weber/artikel/aktenplan/00207baa
                                                                                  
                                                       Weber, Wendolin 
                                                       Giesenkirchener Str. 55 
                                                 41238 MOENCHENGLADBACH 2 
                                                       Faxbox: /02166/120128
     
     
     
              HAUS BUNGEROTH SENIOREN-HEIM 
              DES DIAKONISCHEN WERKES    
              LEITERIN FR. KLASSEN      
              STEINMETZ STR. 25-27      
        41061 MOENCHENGLADBACH        
                                         MOENCHENGLADBACH 2   den, 07.02.99
                                                                                  
                                                                                  
              Az. :eIII.I50116090090137 (bitte stets angeben)
                                                                                  
              Betr: Heutigen Besuch bei meiner Mutter
                                                                                  
                 Sehr geehrte Damen und Herren,
    	     sehr geehrte Fr. Klassen,
                                                                                  
    	     beim heutigen Besuch bei meiner Mutter, in Ihrem Hause,
    	     habe ich, wie bei jedem meiner woechentlichen Besuche,
    	     auch dieses Mal u.a. das Schwesternzimmer auf der 2. Etage
    	     aufgesucht, um abzustimmen ob etwas zu veranlassen 
    	     und ob alles in Ordnung ist.
                                                                                  
    	     Die diensthabende Schwester uebergab mir die Post und
    	     erzaehlte mir, das Mutter, wie ich es u.a. von Fr. Dr. Wigger 
    	     erbeten hatte , Insulin gespritzt bekommt. 
    	     Weiter wurde mir gesagt, das meine Mutter neue Mieder bekommen
    	     soll, da Sie zugenommen hat. Dem stimmte ich zu.
    	     Sonst sei alles wie ueblich, also nichts aussergewoehnliches.
                                                                                  
    	     Im Gespraech mit meiner Mutter, sagte mir diese, das sie
    	     zwar Tabletten bekaeme, aber keine Insulin-Spritzen, jedenfalls 
    	     nicht regelmaessig.
                                                                                  
    	     Um dies in einem Gespraech mit der diensthabenden Schwester
    	     zu klaeren, begab ich mich nochmals auf die 2. Etage,
    	     fand jedoch nur eine junge Schwester vor .
                                                                                  
    	     Ich bat Sie mir Einsicht in die Medikationsliste meiner Mutter 
    	     und die Berichte zu geben.
                                                                                  
    	     Sie sagte mir, das ich keinen Einblick in diese Unterlagen bekaeme,
    	     worauf ich sie darauf hinwies, das ich als gerichtlich eingesetzter
    	     Betreuer, dies aber verlangen muesse. Sollte es mir verweigert 
    	     werden, werde ich am Montag sofort das Gericht informieren muessen.
    	     Ich sei auch fuer die Medikation zustaendig , soweit
    	     es nicht genehmigungspflichtig durch das Gericht ist.
    	     Dieses ist auch dem Haus bekannt . 
                                                                                  
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    	     Hierauf sagte sie mir, das ueblicherweise nur die 
    	     Heimaufsicht diese Unterlagen einsehen darf und nicht die 
    	     Angehoerigen . Ausserdem sei Sie nicht berechtigt mir 
    	     die Unterlagen zu zeigen da Sie keine Schwester waere und
    	     ich auf die diensthabende Schwester warten muesse.
                  
    	     Dies tat ich.  Nach einer Weile ging sie die diensthabende 
    	     Schwester holen.
    	     Diese eroeffnete mir, das ueblicherweise nur die Heimaufsicht
    	     diese Unterlagen zur Einsicht bekommt.
     
                 Mir wurde von der diensthabenden Schwester weiterhin unterstellt,
    	     ich sei in den Raum gegangen und habe in den Unterlagen gewuehlt.
     
    	     Nach  der Weigerung die Medikation einzusehen zu koennen und den
    	     falschen Unterstellungen kam es zu einer etwas hitzigen 
    	     Auseinandersetzung. Mir wurden jedoch die angeforderten 
    	     Unterlagen vorgelegt, mit dem Hinweis das Sie keine Zeit haette 
    	     mit mir die Unterlagen durch zugehen.
    	     Ich entgegnete , ich koenne selber lesen und will sie 
    	     nicht von der Arbeit abhalten. 
     
    	     Weiterhin wurde mir gesagt, das ich sowieso nur einmal im Monat
    	     vorbeikomme (was absolut falsch ist).
    	     Als ich beim Einsehen der Unterlagen das Berichts-Blatt umblaettern
    	     wollte, wurde ich wieder darauf hingewiesen, das ich da nichts zu 
    	     suchen haette, das waere vom letzten Jahr und hier, diese Seite, 
    	     waere dieses Jahr.
    	     Ich sagte, das ich die Seite aber trotzdem sehen moechte. Es
    	     wurde mir dann unter Protest und staendigen "Palaver" gestattet.
                                                                                  
    	     Hier befand sich u.a. ein Eintrag, wie ich meine gesehen zu haben
    	     (trotz des "Palaver"), das am 11.1.99 ein Dr. Peters meine Mutter
    	     auf Harnwegsinfektion behandelt hat. 
    	     Dies wurde mir NIE mitgeteilt.  Weder per Fax noch in den 
    	     woechentlichen Gespraechen.
                                                                                  
    	     Ich habe staendig versucht zu de-eskalieren und darauf hingewiesen,
    	     das es zu meinen Aufgaben gehoere und ich auch dem Gericht 
    	     gegenueber verpflichtet sei, solche Dinge zu wissen und 
    	     mitzuentscheiden habe.
    	     
    	     Die Schwester erzaehlte was von Vertrauensverhaeltnis  usw. ,
    	     worauf ich Ihr entgegnete, das ich wohl nicht staendig die 
    	     Unterlagen zur Einsicht zu nehmen wuensche und somit schon 
    	     Vertrauen zum Heim habe. 
                                                                                  
    	     Nur wenn Diskrepanzen zwischen den Gespraechen mit dem 
    	     Pflegepersonal und dem was meine Mutter mir erzaehlte auftreten ,
    	     halte ich es fuer angebracht Ruecksprache mit dem 
    	     Pflegepersonal zu nehmen und dies zu klaeren.
                                                                                  
    	     Hierzu gehoere ggf. auch die Medikation sowie die Berichte
    	     einzusehen.
                                                                                  
    	     Worauf die diensthabende Schwester mich etwas anpfiff.
    	     Dann soll ich mich mal um die Korsetts kuemmern . 
    	     Worauf ich ihr entgegnete, das meine Mutter diese immer 
    	     verschrieben bekommen haette und dies ggf. durch einen 
    	     Arzt-Besuch , ein Rezept und ggf. ein Kranken-Transport zu einem
    	     Sanitaetshaus oder deren Besuch hier, geklaert werden koenne.
                                                                                  
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    	     Wieder wurde ich angepfiffen, das ich dies selber zu beschaffen 
    	     habe, am besten 2 davon .
                                                                                  
    	     Letztendlich stellte sich fuer mich spaeter, im Gespraech mit
    	     meiner Mutter, heraus, dass wohl nicht Ihr medizinisches 
    	     Stuetzkorsett gemeint war, sondern Mieder/Korselett.
                                                                                  
    	     Auch dies war mir vorher nicht mitgeteilt worden.
                                                                                  
    	     Ich werde am Montag ein Miederwarengeschaeft beauftragen
    	     sich um dieses Problem zu kuemmern.
                                                                                  
    	     Ich bitte Sie mir, einen Termin mitzuteilen wann ich die 
    	     Berichte in Ruhe einsehen und. ggf. Kopieren kann ohne das es zu
    	     "Palaver" kommt. Es ist mir nicht verstaendlich, warum ich
    	     die Unterlagen vor Februar 1999 nicht einsehen soll.
    	     Ich bitte weiterhin, nochmals darum ueber Meditationen 
    	     ggf. per Fax unterrichtet zu werden. Die Telefonkosten 
    	     koennen ggf. vom Haus-Konto abgezogen werden.
                                                                                  
    	     Aeusserungen wie "eine permanente Blutzuckerueberwachung
    	     sei mangels Personal nicht zu realisieren und ausserdem
    	     esse meine Mutter sowieso zuviel" deshalb bringe das nichts,
    	     halte ich nicht fuer haltbar. Dies hatte ich auch Dr. Wigger
    	     mitgeteilt. Ich hatte sie gebeten die regelmaessige, kurzfristige
    	     Blutzuckerkontrolle,wie es auch schon in den Krankenhaeusern
    	     und seit dem Uebergangs-, Kurzzeitpflegeheim der Caritas
    	     durchgefuehrt wurde auch hier zu etablien.
    	     Es ist bekannt, das bei meiner Mutter der Blutzucker,
    	     sogar mehrfach am Tag stark schwankt. 
    	     Sollte die Aerztin (mit der ich auch schon mehrfach gesprochen 
    	     habe) die Blutzuckerteststreifen nicht verordnen,
    	     so teilen Sie mir dies bitte umgehend mit.
    	     Ich werde dann sofort einen Artzwechsel veranlassen.
                                                                                  
    	     Ich hoffe das der heutige Vorfall lediglich auf ein
    	     Missverstaendnis beruht.
                                                                                  
    	     Desweiteren moechte ich vorsorglich und aufgrund der mir 
    	     ausgehaendigten Rechnung fuer Feb. darauf hinweisen,
    	     das ich einer Aenderung des Abrechnungsmodus nicht zugestimmt habe.
    	     
    	     Darueber hinaus, haben Sie Einzugsermaechtigung zum Monatsende,
    	     um nicht wieder Probleme mit der Abrechnung mit Ihnen zu bekommen.
                                                                                  
                                                                                  
                 Mit freundlichem Gruss 
    	     Wendolin Weber
     
        zur Kenntnis : 1 x Gericht
                       1 x Dr. Wigger
    


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